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Herrmann Partner AG

Historische Gebäude bewahren – und gleichzeitig die Klimaziele erreichen?

Veröffentlicht am: 14.07.2026

Denkmalschutz und Klimaziele: Wo Bewahren zur Blockade werden kann

 

Historische Gebäude prägen unsere Städte und Dörfer. Sie schaffen Identität, vermitteln Geschichte und verdienen einen sorgfältigen Umgang. Gleichzeitig stehen sie vor denselben Herausforderungen wie andere Bauten: Sie verbrauchen Energie, müssen wirtschaftlich nutzbar bleiben und den heutigen Anforderungen an Komfort, Technik und Nachhaltigkeit gerecht werden.

 

Genau hier entsteht ein Zielkonflikt, der in der Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt. Schutzvorgaben können notwendige Sanierungen, energetische Verbesserungen oder bauliche Weiterentwicklungen erschweren. Nicht jede Einschränkung ist falsch – doch Denkmalschutz darf nicht dazu führen, dass sinnvolle Lösungen von vornherein verhindert werden.

 

Gerade bei anspruchsvollen Bestandsbauten reichen Standardlösungen oft nicht aus. Fassaden, Fenster, Dachflächen und historische Bauteile müssen individuell beurteilt werden. Gefragt sind Konzepte, welche Baukultur und Klimaziele nicht gegeneinander ausspielen, sondern technisch, wirtschaftlich und gestalterisch zusammenführen.

Entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wenn Bauherrschaften, Fachplanende, Behörden und Schutzorganisationen frühzeitig miteinander sprechen, lassen sich Konflikte häufig entschärfen und tragfähige Lösungen entwickeln. Starre Positionen hingegen führen meist zu Verzögerungen, Mehrkosten und unnötigen Blockaden.

 

Claudio Fuchs, Geschäftsführer der Herrmann Partner AG, zeigt in der aktuellen Ausgabe von «Bauplatz Schweiz» auf, weshalb es bei solchen Projekten nicht nur Fachwissen, sondern vor allem Offenheit, Kommunikation und gegenseitiges Verständnis braucht.

 

«Die besten Lösungen entstehen, wenn alle Beteiligten bereit sind, die Anliegen des Gegenübers zu verstehen.»

 

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